Shanghai Star
Ltd. 
Shanghai Star Ltd., aus recht- und steuerlichen Gründen 1997 in Hong Kong als AG eingetragen, machte sich in den Anfangsjahren einen Namen als unabhängiger Exporteur von Konzentraten, Soßen usw. aus Shanghai und Guangdong an die japanische Lebensmittelindustrie. Dort sprach sich schnell herum, dass hier einmal ein chinesischer Lieferant war, der Japans Vorstellungen von Qualität und Qualitätskontrolle teilte, und unsere Firma wurde in der Folge bald tagtäglich angesprochen, ob wir nicht auch dies und das an Non-Food Produkten aus China beschaffen könnten. Zunächst waren es meist relativ einfache Ge- und Verbrauchsgüter, Tastaturen, Computermäuse, Schreibwaren und Bürobedarf. Mit der rasend schnellen technischen Modernisierung Chinas (manche -[noch] nicht alle!- chinesischen Fabriken lassen typische Mittelstandsbetriebe in Europa heute fast museal anmuten) wächst aber auch die Nachfrage nach hochwertigen Präzisionsgütern und Einzelanfertigungen des chinesischen Werkzeugbaus wie etwa Spritzgussformen, deren Einkauf heute zu unseren Spezialitäten zählt.
Inzwischen ein Unternehmen der
Deutsche Consult,
stellen wir unsere Expertise Kunden aus aller Welt
als Einkaufsagent in China zur Verfügung.
Unser chinesisch-deutsches Team ist auf Formen für die Spritzgusstechnik, gut
1000 Produkte der Leichtindustrie sowie Bürobedarf spezialisiert.
Wir arbeiten fast ausschließlich mit Produktionsbetrieben mit ISO 9000+
Zertifikat und übernehmen für unsere Kunden aus Übersee den
Einkauf in China,
einschließlich Lieferantenauswahl, Preisverhandlungen und Qualitätskontrolle(n)
bis hin zur Verschiffung.
Wir bleiben für Sie "eng am Ball", bis Ihre Ware im Container ist.
Auf einen einfachen Nenner gebracht:
Unsere Einkaufserfahrung + Chinas niedrige Produktionskosten = Ihr
Wettbewerbsvorteil!
(zur ppt. Präsentation)
Auf Ihre Nachricht freut sich
Shanghai Star Ltd.
ein Unternehmen der Deutsche Consult
16 A Wealthy Heights,
35-37 MacDonnell Rd.,
Central, Hong Kong
Tel.: (+852) 8227 516-0
Zeitzone: UTC + 8 Std.
Fax: (+852) 8225 5615
E-Mail
Ihre Ansprechpartner in Deutschland:
Hamburg:
Heimburgstr. 2
D-22609 Hamburg
Tel.: (+49) 40-8205-13
Fax: (+49) 40-8226508
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Einkauf in China: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Mit seinen spottbilligen Löhnen -ein Fabrikarbeiter, der USD 50.- im Monat (!) heimbringt, ist schon ganz gut dran- produziert China ganze Industriezweige in Europa, USA, Japan und längst auch Taiwan rapide ins Aus: Wer dort überleben will, muß lohnintensive Produkte aus China beziehen und mutiert daheim vom Hersteller zum Importeur und Händler.
Längst sind es nicht mehr nur Taschen, Spielzeug, Schirme, Kunstblumen, Fahrräder, Haushaltsgeräte und Werkzeug : Nachdem der heimische Markt für Kühlschränke, Waschmaschinen, Air Conditioner, Fernseher, Recorder, Computer usw. inzwischen gesättigt ist (die gut 200 Millionen, die sich derlei "Luxus" leisten können, sind eingedeckt, und die restliche Milliarde Chinesen zählt mangels Kaufkraft nicht), drücken große Hersteller wie Haier, TCL usw. noch stärker auf die Weltmärkte. Ihre Qualität und inzwischen auch Designs stimmen, völlig unschlagbar ist obendrein ihr Preis.
Gerade was die Qualität angeht, sind die genannten Großbetriebe jedoch eher die Ausnahme: Egal was sie herstellen, beim Gros der unzähligen kleineren und mittleren Fabriken Chinas, auch wenn sie maschinell modern ausgestattet sind, ist die Serienfertigung qualitativ nicht sonderlich stabil. Konsequente Kontrollen schon im Produktionsverlauf (große Stärke der Japaner) gibt es eher selten, und das von irgendeinem chinesischen Prüfer so gnädig wie schnell ausgestellte ISO 9000 Zertifikat vieler Betriebe verkommt allzu oft zum Wandschmuck.
Gerät das Endprodukt dann (wieder) einmal nicht ganz so, wie es sein sollte, ist die Versuchung groß, es dem Käufer irgendwo fern in Übersee -jedenfalls wenn er vorausbezahlt oder ein Akkreditiv gestellt hat- erst einmal in den Container zu stopfen. Moniert der Empfänger der Sendung dann entsetzt 20 oder 30 Prozent Ausschuss, bietet der Chinese freundlich an, diesen durch Mehrlieferung bei der nächsten Bestellung gutzumachen. Sorgt der Käufer bei der nächsten Runde dann immer noch nicht für gründliche Kontrollen, erhält auch die Ersatzlieferung leicht einen unverändert hohen Anteil Schrott, dessen Entsorgung oft auch noch Kosten macht.
Um diesen Teufelskreis zuverlässig zu meiden, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
Entweder übernimmt der ausländische Käufer zumindest die Endkontrolle der Ware vor deren Verschiffung selbst. Wo er vor Produktionsbeginn -wie häufig- größere Summen anzahlen oder ein Akkreditiv stellen musste, ist es jedoch auch dann schon zu spät. Oder er schaltet professionelle Einkaufsagenten/Qualitätsprüfer ein (wir selbst haben kürzlich die in diesem Bereich seit 1997 tätige Shanghai Star Ltd. übernommen. Letztere erledigen für ihre Kunden auf Wunsch dann den gesamten Einkauf in China, einschließlich Lieferantenauswahl, Preisverhandlungen und Qualitätskontrolle(n) bis hin zur Verschiffung.
Zugegeben, auch dieser Service ist nicht umsonst: Sicherheit hat jedoch auch ihren Preis, zumal wenn der Agent auch beim Bezahlen der Ware Treuhandfunktionen übernimmt: Chinesischen Herstellern meist besser bekannt und greifbarer als irgendein Käufer in Übersee, müssen sie mit der Bestellung oft nicht die übliche Vorkasse leisten, Akkreditiv stellen usw., sondern erst bei Verschiffung zahlen.
In der Praxis hinterlegt der ausländische Käufer den Kaufpreis dann zunächst beim Agenten (auch der will Sicherheit!), und letzterer zahlt ihn dem chinesischen Lieferanten erst aus, wenn er die Ware unmittelbar vor Verschiffung geprüft und für gut befunden hat.
Speziell in Hong Kong gehen einige in ihrem Service sogar noch einen gehörigen Schritt weiter, indem sie gegenüber ihrem ausländischen Kunden selbst als Verkäufer fungieren: Der offiziell in Rechnung gestellte Verkaufspreis ist dann so kalkuliert, dass ein Gutteil des Gewinnes in Hong Kong verbleibt, und hier mit ganzen 17.5 Prozent zu versteuern ist. Die Differenz zwischen Rechnungs- und echtem Verkaufspreis erhält der Ausländer (abzüglich 17.5 % natürlich) dann so diskret wie formlos irgendwo auf ein Konto seiner Wahl....
Aus Hong Konger Sicht ist derlei Treiben völlig legal, im Gegenteil: Der hiesige Fiskus verdient über besagte 17.5% Steuern freudig mit. Und dass sich hieran etwas ändert, ist auch unwahrscheinlich, denn während andere Steueroasen weltweit auf den massiven Druck aus USA und EU Wirkung zeigen, hält Beijing eifersüchtig seine schützende Hand über Hong Kong; und wer will sich mit China heute schon ernsthaft anlegen.
In China produzieren lassen; nicht drauflos investieren!
In der Presse liest man’s, und die überall wie Pilze aus dem Boden schießenden Seminare predigen es auch noch dem letzten Dorfschmied: Auf nach China!
Verdienen diesbezügliche Referenten ihre Brötchen als „Chinaberater“ (allzu oft Leute, die selbst nie Händler oder Produzenten waren und daher -katholischen Pfarrern als Eheberater nicht unähnlich- bar jeder eigenen Praxis sind), konzentrieren sie sich dann schnell darauf, ihren Hörern schmackhaft zu machen, wie man, über Monate und Jahre für gutes Geld beraten natürlich, in China Produktionsbetriebe hochzieht. Als ob, wer Milch will, diese nur von eigener Kuh bekäme...
Dabei ist für all jene, die sich in China kein “Denkmal” setzen, sondern nur den hohen Lohnkosten daheim entrinnen wollen, sehr oft der Einkauf bei Zulieferern im Lande die bessere Alternative:
Jedenfalls in den Küstenregionen (Guangdong, Großraum Shanghai, Xiamen usw.) gibt es eine ganze Anzahl diverser Hersteller, deren hochmoderne Maschinenparks manch deutsche Fabrikhalle fast museal anmuten lassen. Doch wie sie finden?
Allzu oft wird die Auswahl dem Zufall überlassen: Man findet das Inserat irgendeines Chinesen, der sich vollmundig als Lieferant (von im Zweifel allem und jedem) outet, irgendwo im Internet und nimmt Kontakt auf. Hat man gleich mehrere gefunden, so fällt die Wahl auf den, der im besten Englisch (besser noch mit ein paar Brocken Deutsch) am Dicksten aufträgt. Akzeptiert er, lediglich auf Vorauszahlung oder ein Akkreditiv pochend, ansonsten obendrein die „knallharten“ Bedingungen des Käufers -er kann das leicht, denn Chinas Gerichte verstehen sich bis heute eher als Institutionen zum Schutz ihrer Landeskinder vor „fremder Ausbeutung“ und urteilen entsprechend- so ist ihm die erste Order ebenso sicher wie das böse Erwachen des Käufers bei Erhalt der Ware. Entsprechendes Geschrei und (leere) Drohungen des Enttäuschten beschwichtigt der Chinese dann mit dem Versprechen, die 50% Ausschuss mit der nächsten Lieferung erstatten zu wollen: Geht der Käufer darauf ein, erhält er zwar bei der zweiten Order (so der Verkäufer ehrlich ist) 50 Prozent mehr Ware, doch von dieser neuen Gesamtlieferung sind 50% abermals Schrott! Da wird die Sache recht bald für beide Seiten teuer, und man trennt sich grimmig.
Wer die Beschaffung keinem gut beleumundeten Handelshaus oder Einkaufsagenten überlassen will (und dabei oft am falschen Ende spart!), kann eigentlich nur wie folgt vorgehen:
1.) An allem Anfang steht die Frage, ob das gewünschte Produkt für die Herstellung in China geeignet ist:
Motiv für den weltweiten Run nach China sind die billigen Arbeitslöhne. Wer dort pro Stunde € 0.50 verdient, ist schon ganz gut bezahlt. Überdies gibt es reichlich gut ausgebildete oder jedenfalls lernwillige Arbeiter. Ein Kostenvorteil hieraus entsteht aber nur dort, wo es um Artikel geht, deren Herstellung noch Handarbeit erfordert: Wo (technisch gesehen überall laufende) Automaten in fast menschenleeren Hallen alle Arbeit tun, richtet sich die Standortwahl nach Energieversorgung und –kosten, Infrastruktur, Zoll- und Steuersätzen, Rechtsicherheit, Subventionen usw. (bei allen hat China eher schlechte Karten), -kaum nach den Arbeitslöhnen!
In der Tat sind Chinas Löhne so billig, dass viele Tätigkeiten, die im Westen längst Maschinen tun, hier noch von Hand erfolgen. Der Preis ist dann jedoch mangelnde Serienstabilität. Wo das Produkt kompliziert ist und/oder bei Fehlern sogar gefährliche Schäden verursachen kann, sollte man sich die Sache gut überlegen: Die Produkthaftung schwebt unabdingbar über dem deutschen Importeur, und weder er noch gar der chinesische Hersteller kann sich hiergegen versichern. Schon so manche Mini GmbH („Gesellschaft mit beschränkter Hochachtung“, Sie wissen schon) dürfte in Deutschland nur zu dem Zweck gegründet sein, als Importeur mit Produkthaftung fungieren und schlimmstenfalls auch Pleite gehen zu können! Angesichts der harschen Rechtslage muss man derlei fast empfehlen.
Noch ein ganz wichtiger Aspekt sei hier genannt: Wer produzieren lässt, gibt dem Hersteller zwangsläufig und (allenfalls durch Aussparung wichtiger Komponenten erschwerbar) Produktkenntnis an die Hand. All die bekannten Designer, die da in China nähen und werkeln lassen, können ein Lied davon singen, wie ihre teuren Taschen usw. plötzlich auf Märkten zum Bruchteil des offiziellen Preises verramscht werden. Bisweilen sind diese „Raubkopien“ derart gut, dass sich der Verdacht aufdrängt, der Hersteller habe die Produktion nach Fertigstellung des offiziellen Auftrages einfach laufen lassen...
2.) Für die Suche nach Lieferanten eignet sich die (dem E-Trade Centre der deutschen IHKs http://www.e-trade-center.com/ ) nicht unähnliche Website http://www.tdctrade.com/ des Hong Kong Trade Development Council (TDC), auf der man in Englisch und Chinesisch suchen sowie selbst inserieren kann. Die Seite wird auch in China gelesen. Überdies unterhält das deutsche TDC Büro (Hong Kong Trade Development Council, Regionalniederlassung für Mittel- und Osteuropa, Kreuzerhohl 5-7, 60439 Frankfurt, Tel: 069-95772-0, Fax: 069-95772-200, frankfurt.office@tdc.org.hk) einen Vermittlungsservice und ist sehr hilfsbereit.
Schon weil taiwanesische Betriebe ihre Produktion aus Kostengründen scharenweise nach China verlagert haben, ferner: http://www.taiwantrade.com.tw/ . Bei dieser Website der taiwanesischen Handelsförderung kann man ebenfalls suchen und Suchanzeigen schalten.
Und dann sind da schließlich noch die deutschen AHKs in China, von denen wohl zumindest die Niederlassung in Shanghai mit Adressen behilflich ist http://www.china.ahk.de/ .
Oft fragt man uns nach einem volksrepublikanischen Äquivalent von „Wer liefert was“. Doch bislang hat China unseres Wissens weder das noch den genannten Internet-Diensten Entsprechendes. Ein (privates?) chinesisches B2B Portal, das sich neuerdings bemüht, aber wohl noch in den Anfängen steckt: http://www.sw365.com/ . Auch wir können eben nur weitergeben, was wir wissen.
3.) Sind potentielle Lieferanten ausgemacht, so sollte die erste Kontaktaufnahme im Idealfall in chinesischer Sprache erfolgen. Anderenfalls in einfachem und höflichen(!) Englisch: Auch unsere Tochtergesellschaft Shanghai Star Ltd. bekommt, obwohl als Einkaufsagentur primär für Deutsche Consult Klienten arbeitend, immer wieder einmal gerade aus Deutschland Anfragen irgendwelcher Unbekannter im Kasernenhofton, was wohl bestimmtes Auftreten vermitteln soll, jedoch nur rüde ist.
Zur ersten Anfrage gehören: Beschreibung des gesuchten Produktes ggf. mit dem Angebot, dem potentiellen Hersteller auch Muster zu senden; Angabe der ungefähren Ordermenge (erster Auftrag und Jahresbedarf). Die Bitte um Angaben, ob der chinesische Hersteller ISO zertifiziert ist, und wenn ja, von wem, denn die Zertifikate so manch unbekannter chinesischer Aussteller haben eher Wandschmuck-charakter. Wo die Adresse geographisch nicht identifizierbar ist, wird schließlich auch die Bitte um Nennung des nächsten internationalen Flug- und Seehafens (nebst Entfernung zu diesen) kaum verübelt, denn im Landesinneren und den rückständigen Westprovinzen ist die Infrastruktur oft noch sehr schwach.
Was Preise, Liefer- und Zahlungsbedingungen angeht, so sollten Käufer wissen, dass chinesische Lieferanten bevorzugt in US Dollar und FOB oder C&F quotieren. Mit Verlangen wie „Preis verzollt frei Haus“ können sie nichts anfangen. Zahlbar ist die Ware für Neukunden in aller Regel ganz oder -bei leicht andere Abnehmer findenden Artikeln– zumindest teilweise im Voraus (Rest dann vor Verschiffung) bzw. unter Akkreditiv.
4.) Ist man sich handelseinig geworden, so sollte der ersten Order unbedingt eine Besichtigung der Fabrik des Verkäufers vorangehen, denn Papier ist bekanntlich geduldig, und beim Besuch vor Ort hat schon mancher sein blaues Wunder erlebt. Hier heißt es dann scharf aufgepasst: Ob die Fabrik dem, der sie vorführt, wirklich gehört, wird sich nicht immer sicher feststellen lassen (oft geben sich Händler als Produzenten den Betrieb eines befreundeten Lieferanten als eigenen aus). Eher schon sieht man, ob das Werk für die Herstellung der gesuchten Artikel überhaupt eingerichtet ist. Ist dies nicht der Fall, und stellt sich heraus, dass der Inhaber die Ware bei seinem „Schwager“ zukaufen wollte, so sollte man sich zumindest sofort zu dessen Betrieb bringen lassen. Ist die Reaktion des bei der ersten Flunkerei Ertappten zögerlich, so gilt spätestens dann, sich schleunigst und auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden!
5.) Lief bis hierhin alles gut, und hat die Produktion begonnen, so droht als oft schwierigste Hürde schon bald die Endkontrolle der Ware vor Verschiffung: Letztere sollte, muss (!) der Käufer sich stets und ausnahmslos ausbedingen. Vielfach ist dann jedoch größte Schwierigkeit, sie zu vertretbaren Kosten wahrzunehmen. Die Entsendung eigener Leute aus Übersee scheitert schnell an Zeit und Geld. Institutionen wie der deutsche TÜV haben zwar auch in China Büros, doch arbeiten diese weder umsonst, noch nehmen sie jeden Auftrag an. Und auch kleinere Firmen wie etwa unsere Shanghai Star haben, wo es allein um die Endabnahme ohne jedes Zusatzgeschäft geht, keine Lust, sich für wenig Geld in die Mithaftung für eventuelle Mängel verstricken zu lassen. Kurz, wer für kleinere Beträge oder eher sporadisch in China einkauft, ist hier ziemlich allein. Einziger Ausweg dann: Einkauf bei einem der gut beleumundeten Handelshäuser in Hong Kong, wo man (im Gegensatz zu China) im Streitfall nicht nur Recht hat, sondern es auch bekommt.
Hong Kongs Einkaufsagenten, Qualitätskontrolleure usw. haben aus besagten Problemen mit der Endabnahme ein Geschäft gemacht: Manche treten in den Kaufvertrag ein und haften dann gegenüber ihrem ausländischen Kunden selbst als Verkäufer. Die Kosten für diesen Dienst belaufen sich meist auf 3 % des Kaufpreises, mindestens aber USD 500.-. Diese Kosten werden jedoch auf Wunsch schon dadurch mehr als kompensiert, dass der Käufer sich eine überhöhte Rechnung ausstellen lässt. Ein Gutteil seines Gewinnes verbleibt so in Hong Kong und ist hier mit ganzen 17.5 Prozent zu versteuern. Die Differenz zwischen Rechnungs- und echtem Preis erhält der Ausländer (abzüglich 17.5 % natürlich) dann diskret irgendwo auf ein Konto seiner Wahl....
Aus Hong Konger Sicht ist derlei Treiben völlig legal, im Gegenteil: Der hiesige Fiskus verdient über besagte 17.5% Steuern freudig mit. Dass sich hieran auf Sicht etwas ändert, ist höchst unwahrscheinlich, denn während andere Steueroasen, ja selbst die Schweiz, auf den massiven Druck aus USA und EU Wirkung zeigen, hält Beijing eifersüchtig seine schützende Hand über Hong Kong; und wer will sich mit China heute schon anlegen.
6.) Eine Powerpoint Präsentation nebst Bildern, die einen kurzen Einblick in chinesische Fabriken geben, finden Sie auf unserer http://www.deutsche-consult.com/ppt/Einkauf_in_China_files/frame.htm Auch mit Lieferantenadressen helfen wir, soweit sie uns bzw. Shanghai Star bekannt sind, gern und kostenlos. Anfragen bitte an einen der auf unserer Website http://deutsche-consult.com/profile_germ.html genannten Ansprechpartner in Hong Kong, Hamburg oder Köln.
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