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China News & Views 10/04  

 English Version below

 

Kein Quellensteuerabzug auf Kapitaleinkünfte auf Schweizer Bankkonten von  Hong Kong

Gesellschaften, auch wenn deren wirtschaftliche Eigentümer EU Bürger sind.
 

Noch wird zwar um genaue Zeitpunkte und Details gefeilscht, doch im Prinzip scheint festzustehen: Ab Juli 2005 werden Banken in der Schweiz von den Zins & Kapitalerträgen ihrer Kunden aus EU Ländern 35 % Quellensteuer abziehen und –ohne Namensnennung- pauschal an deren Heimatland abführen.

Auch wer als EU Bürger sein Schweizer Bankkonto nicht im eigenen Namen, sondern namens einer Briefkastenfirma  unterhält, entkommt besagtem Schleppnetz nicht, denn: Schon seit Jahren müssen die Banken der Schweiz auch bei derlei Konten den wahren wirtschaftlichen Eigentümer/Begünstigten intern festhalten. Das gilt auch, wo letzterer über einen Treuhänder geht, denn dieser muss und (jedenfalls wenn er in der Schweiz tätig ist und seine Zulassung dort nicht gefährden möchte) wird der Bank seinen Auftraggeber wahrheitsgemäß offenlegen.   

 

Entkommen kann der Quellensteuer nur, wessen Gesellschaft als Kontoinhaberin „well managed and controlled“ ist. Die Voraussetzungen für diesen Status, sind weitgehend die des amerikanischen Inland Revenue Service für Firmen von US Staatsangehörigen, Green Card Holders und Residents:   

Um als „well managed and controlled company“ durch das IRS akzeptiert zu werden, müssen die folgenden Hauptkriterien erfüllt sein:

 

1.)     Es muss sich um eine Aktengesellschaft  mit mind. USD 30,000.00 eingezahltem Kapital handeln.

         

2.)     Die Aktionäre dürfen über Konten und Vermögen der AG nicht über den Kopf des Vorstandes hinweg oder an dessen Stelle selbst verfügen können.

         

3.)     Die AG muss Bücher führen, jährlich bilanzieren und einmal im Jahr eine ordentliche Hauptversammlung abhalten.

 

Um die genannten Voraussetzungen zu erfüllen, bietet sich eine Aktiengesellschaft nach Hong Konger Recht („Hong Kong Limited“) geradezu an, denn:

 

·      Zu deren Gründung erforderlich sind ein Aktionär und ein Direktor, die sogar identisch sein können (es für die Verwendung als Kontoholding in der Schweiz –siehe oben Punkt 2- allerdings nicht sein sollten!) und überall in der Welt ansässig sein können (also nicht in Hong Kong wohnen  müssen).

·      Auf das auszuweisende Aktienkapital (siehe oben P. 1) fallen einmalig ganze 0.1% Stempelsteuer an. Die Anteile sind Namensaktien und ihre Eigner -die natürlich Nominees sein können und oft auch sind- werden mit Namen und Anschrift in Hong Kongs öffentlichem Handelsregister vermerkt.

·      Die Hong Kong Limited ist gesetzlich zu ordentlicher Buchführung verpflichtet, muss einen Jahresabschluss erstellen und diesen sogar von einem in Hong Kong zugelassenen Wirtschaftsprüfer testieren lassen.  Ebenso Vorschrift ist eine Jahreshauptversammlung der Aktionäre.

 

Die unter 1-3 geforderten Punkte sind somit leicht erfüllbar. Was die Hong Kong Limited hierbei jedoch wirklich einzigartig macht, ist ihre wohltuend moderate steuerliche Behandlung daheim:

(Nur) in Hong Kong erwirtschaftete Gewinne sind dort mit max. 17.5 % zu versteuern. Außerhalb Hong Kongs Erwirtschaftetes bleibt gänzlich steuerfrei! Auf die Einnahmen aus dem Konto der „well managed and controlled“ Hong Kong Limited in der Schweiz fallen somit weder dort Quellensteuern noch in Hong Kong Gewinnsteuern an! Sind die im Handelsregister eingetragenen Aktionäre der Limited nur in Hong Kong steuerpflichtig, so können sie sich den Gewinn zudem ohne jeden Abzug voll ausschütten, denn Dividendeneinkünfte natürlicher Personen sind hier ebenfalls steuerfrei. Und da es auch bei uns Jedermann freisteht, mit seinen versteuerten bzw. nicht steuerpflichtigen Geld zu treiben, was er will, geben Hong Kongs Treuhänder, die ihnen als (nominelle) Aktionäre ausgeschütteten Dividende dann direkt an ihren Auftraggeber als wirtschaftlichen Eigentümer weiter. Ob und wie letzterer das ihm so Bescherte bei sich daheim versteuert, ist allein seine Sache. Hong Konger Recht ist jedenfalls gewahrt, und Devisenkontrollen, Meldepflichten oder gar Beschränkungen kennt Hong Kong nicht: Die Ein- und Ausfuhr jedweder Währung ist vielmehr völlig frei; -auch bar im Koffer! Im unermüdlichen Kampf gegen Drogengelder will der Zoll hier ab USD 15,000.- dann allenfalls nochmals den Pass sehen, doch selbst das eher bei der Ein- als Ausreise des Kofferträgers.

 

Wie gleich eingangs erwähnt, werden einige Details noch zwischen EU und Schweiz diskutiert/ausgefeilscht, doch die Quellensteuer kommt fast so sicher wie der nächste Juli! Wer also als EU Bürger sein Geld nicht aus der Schweiz abziehen möchte, tut gut daran, sein Konto dort rechtzeitig (also jetzt! -nicht erst im August!) auf eine Hong Kong Limited. umzustellen.  Infos zu deren Gründung und Verwaltung finden Sie auf unserer Website http://deutsche-consult.com . Auch mit Zusatzinfos sowie Kontakten zu Schweizer Treuhändern und Banken helfen wir auf Wunsch. Aktiv werden aber müssen Sie schon selbst!  

 

Mit besten Grüßen aus Hong Kong
Ihr DEUTSCHE CONSULT Team
1/F Wilshire Park,
12-14 MacDonnell Road,
Central, Hong Kong
Tel.: (+852)  2522 7099
Fax: (+852)  2522 4766
editor@deutsche-consult.com

http://deutsche-consult.com

 

Inhalt wie immer nach bestem Wissen doch ohne Gewähr. Weitergabe, Vervielfältigung und Publikation ganz oder auszugsweise mit Quellenangabe gern, kostenfrei und obligolos gestattet durch Deutsche Consult (Asia) Ltd.,  Hong Kong; http://deutsche-consult.com

 

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The Hong Kong Limited: The Perfect Tool for EU Citizens to Avoid New Swiss

Withholding Tax on Income from Assets deposited with Banks in Switzerland.

 

Understandably reluctant Swiss authorities and a tax-starved EU are still haggling over various details, but the basics are now almost a certainty: Starting July 2005, nationals from EU countries holding assets with Banks in Switzerland will be subject to 35% withholding tax on interest income, dividends as well as capital gains; no small beer indeed! Moneys so withheld will be transferred to the relevant EU country, the only consolation for those hapless clients being that at least their names and particulars are not to be disclosed along with such transfers. 

 

Neither all those offshore companies from some tropical islands, nor indeed most offshore trusts, will escape the dragnet: For years already, Swiss banks have been held to internally record the beneficial owner(s) behind such smokescreens, and Switzerland’s professional trustees must fill in a special disclosure form when opening accounts for their notoriously shy clients. In the face of stiff penalties, banks and trustees alike generally abide by these rules.

 

Borrowing from existing US regulations, Swiss banks are, however, allowed to deem clients’ EU citizenship irrelevant where they are the beneficial owners of “a well managed and controlled company”. To qualify for this one and only exemption, the legal entity holding the bank account must be

 

a.)    A company with liability limited by shares and a share capital of at least USD 30,000.- or equivalent;

b.)    The company’s shareholder(s) must have no direct access to the corporation’s assets, bank accounts etc. The Board runs the company; its shareholders receive (at best) dividends;

c.)    The company must maintain proper books, prepare a financial report at least annually and hold an annual general shareholders’ meeting.

 

Private limited companies incorporated in Hong Kong (“Hong Kong Ltd.”) meet at these requirements ideally indeed:

 

 

Whereas companies from many other jurisdictions may meet the requirements under points a – c. above, there is one additional aspect, which makes the Hong Kong Ltd. almost unique, and the magic word is tax:

Corporate profit, where generated in Hong Kong, is taxed at 17.5 per cent; offshore profits (i.e. those generated abroad, in the PRC or indeed Switzerland!) are tax-exempt!

As a result, a well managed and controlled Hong Kong Ltd., even where beneficially owned by EU citizens, will neither be subject to any Swiss withholding tax on profits generated by its bank account in Switzerland, nor does it have to pay any tax thereon in Hong Kong! Better still: Under Hong Kong Law, investment income received by private individuals is tax-fee. Where the (nominee) shareholders of that Hong Kong Ltd. are only subject to our tax regime, they can thus freely receive the entire profit from that Swiss investment in the form of dividends without any deduction so ever, and are equally free to pass that money to their EU client as the company’s beneficial owner. How the latter then declares these funds to his friendly taxman at home is his business.  Hong Kong does not care, and any sum or currency under the sun may freely pass its borders. Indeed even a suitcases full of crispy cash pass our customs controls smoothly, although  inspectors there –in their relentless war on drugs and, of course, terror- where you have bank notes in excess of USD 15,000.- are authorised to take your name and passport number; you might be Bin Laden after all… In a nutshell: No restrictions here, no questions asked.

 

Although we must reiterate that some details conc. the technicalities of Switzerland’s new withholding tax are still in the making, the basics seem to stand and that this levy will come into force is almost as sure as the approach of next July! If you have EU citizenship, have a Swiss bank account and don’t like to be fleeced, act now!  We can assist you with properly set-up Hong Kong companies ( http://deutsche-consult.com ), advice and even put our contacts to Swiss trustees and banks at your disposal, -Just ask!

 

With kind regards
Your DEUTSCHE CONSULT Team
1/F Wilshire Park,
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Fax: (+852) 2522 4766
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